Ältere Menschen treffen der landläufigen Meinung zufolge die weiseren Entscheidungen. Dass das auch für die Baufinanzierung gilt, hat jetzt der Baugeldvermittler Hypothekendiscount herausgefunden. Der nämlich stellte in einer aktuellen Studie fest: Ältere Bundesbürger gehen bei der Planung und Durchführung einer Baufinanzierung umsichter vor als jüngere Häuslebauer und Immobilienkäufer.

Die Unterschiede beginnen bereits bei der Frage, über welches Einkommen ein Immobilienkäufer mindestens verfügen sollte, um ein Baudarlehen von 150.000 Euro problemlos tilgen zu können. Ganze 18 Prozent der 18- bis 24-Jährigen gingen dafür von einem deutlich zu niedrigen Betrag aus – unter den über 45-Jährigen waren es lediglich acht Prozent, die sich derart verkalkulierten. Die älteren Befragten entschieden sich mehrheitlich für höhere Beträge, mit denen sie eine Baufinanzierung in jedem Fall stemmen könnten. Auch in Sachen monatliche Belastung würden ältere Häuslebauer eher vorsichtig agieren. Mehr als 50 Prozent der älteren Befragten würden versuchen, ihre monatliche Belastung im Vergleich zur monatlichen Miete mindestens stabil zu halten. Die jüngeren Studienteilnehmer gaben dagegen zu 74 Prozent an, dass die monatlichen Ausgaben für die Baufinanzierung auch höher als die bisherige Miete ausfallen dürften.


 

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