Financial graphs on the computer monitor

In den vergangenen Jahren hatten angehende Bauherren und Immobilienkäufer beim Blick auf die Entwicklung der Bauzinsen allen Grund zur Freude. Trotz einiger Schwankungen sind die Zinsen tendenziell gefallen, Baugeld war beeindruckend günstig. Im Grunde hat sich seither nicht viel verändert, wer heute ein Immobiliendarlehen aufnimmt, finanziert weiterhin zu hervorragenden Konditionen.

Anstieg der Zinsen deutet sich an

Allerdings hat ist der Markt zuletzt in Bewegung gekommen. In den vergangenen Wochen haben die Zinssätze für Immobiliendarlehen angezogen. Gründe dafür gibt es gleich mehrere. Da wäre zunächst die Politik der Notenbanken. Die USA waren die ersten, die im Verlauf der globalen Finanzkrise die Leitzinsen drastisch senkten, die anderen Notenbanken folgten daraufhin. Nun bekennt sich die amerikanische FED sich zur Erhöhung der Marktzinsen und sendet klare Signale.

Der US-amerikanischen Zinspolitik könnten weitere Notenbanken folgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) gilt unter ihrem Direktor Mario Draghi als ein Verfechter der niedrigen Zinsen. Allerdings muss sich die EZB dem Druck, der von außen auf sie einwirkt, zunehmend beugen. Die Leitzinsen wurden zwar noch nicht erhöht, jedoch hat die EZB zumindest damit begonnen, ihre Anleihekäufe drastisch zurückzufahren.

Vermutlich ein moderater Anstieg

Die bisherige Entwicklung ist nicht ohne Folgen geblieben. Inzwischen haben die Bauzinsen anzogen – zwar nur leicht, doch ein Anstieg ist klar zu erkennen. Gleichzeitig deutet die Marktentwicklung auf einen weiteren Anstieg hin. Potenzielle Darlehensnehmer sollten bedenken, dass die Hypothekenzinsen steigen können.

Dass die Zinsen für Baugeld sich in den kommenden Monaten drastisch verteuern, ist relativ unwahrscheinlich. Vielmehr ist von einem sehr moderaten aber womöglich kontinuierlichen Zinsanstieg auszugehen. In anderen Worten: Immobiliendarlehen werden sich nicht stark verteuern, aber die Zinsen gehen wohl nach oben.

Selbst kleine Zinsanstiege kosten Bauherren viel Geld

Trotzdem sollten angehende Darlehensnehmer die Situation nicht unterschätzen. Schließlich geht es bei Immobilienfinanzierungen um große, im Regelfall sechsstellige Darlehensbeträge. In dieser Größenordnung kann bereits ein Zinsanstieg von nur 0,1 Prozent zu erheblichen Mehrkosten führen. Im Hinblick auf eine Finanzierungsdauer von 10 bis 15 Jahren sind zusätzliche Zinskosten von 1.000 bis 1.500 Euro oftmals nicht ungewöhnlich.

Entsprechend ist Vorsicht gefragt. Niemand sollte ein Immobiliendarlehen übereilt abschließen. Die einzig sinnvolle Vorgehensweise besteht darin, sich gut am Markt umzusehen, d.h. Immobiliendarlehen verschiedener Banken und Bausparkassen miteinander zu vergleichen. Denn längst nicht immer locken die besten Finanzierungsangebote bei der Hausbank. Im Gegenteil: Oft findet sich eine Direktbank mit deutlich attraktiverem Zinssatz. Als Folge lockt dort eine Zinsersparnis, die sich im Lauf der Jahre auf mehrere tausend Euro summieren kann.

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