Besser könnte es in der Wirtschaft kaum laufen: Deutschland hat sich von der globalen Krise längst erholt und zählt mittlerweile zu den Profiteuren. Dies wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus: Die Anzahl der Arbeitslosen hat sich drastisch verringert und zugleich steigen die Einkommen.

In Zeiten wie diesen ist es nicht ungewöhnlich, dass viele Familien ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen. Die Immobilienpreise sind nämlich (zumindest auf breite Sicht) immer noch im Keller und außerdem ist das Baugeld günstig. Dementsprechend gilt es als aussichtsreich, den großen Schritt zu wagen und ein Eigenheim zu errichten oder zu kaufen.

Allerdings sollten Bauherren und Immobilienkäufer im Hinterkopf behalten, dass sich die Zeiten ändern können: Nur weil der eigene Job derzeit besonders sicher erscheint, muss dies nicht auf Dauer so bleiben. Generell empfiehlt es sich, das Risiko Jobverlust sehr ernst zu nehmen und sich dagegen abzusichern. Zwar mag dies so manchem angehenden Immobilieneigentümer als unnötig erscheinen, doch es ist immer besser, wenn man auf Nummer sicher geht. Denn sollte die Arbeitslosigkeit tatsächlich eintreten, könnte das Eigenheim im schlimmsten Fall an die Bank gehen.
Zum Glück ist es möglich, sich gegen dieses Risiko abzusichern. Immer mehr Banken und Baugeldvermittler machen spezielle Immobilienversicherungen zugänglich, mit denen es möglich ist, auch die Finanzierung abzusichern. Sollte beispielsweise Arbeitslosigkeit eintreten, werden die Darlehensraten – oder zumindest ein Teil davon – für begrenzte Zeit vom Versicherer übernommen. Allerdings sollte die Auswahl einer solchen Versicherung in aller Ruhe erfolgen. Es lohnt sich, einzelne Tarife bzw. die daran gekoppelten Leistungen und Beiträge zu vergleichen, damit am Ende der individuell passende Schutz erworben werden kann.


 

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