Familie träumt vom eigenen Haus

Noch immer gibt es zahlreiche Familien, die von den derzeit niedrigen Hypothekenzinsen profitieren und ihren Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen möchten. Doch einige zögern derzeit mit dem Bau oder Kauf eines Eigenheims, weil sie vom geplanten Baukindergeld profitieren wollen. Das Problem hierbei: Die bisher erhältlichen Informationen sind spärlich. Aber nun wurden erstmals weitere Daten bereitgestellt.

Einschränkung der Förderung durch begrenzte Wohnfläche

Während zahlreiche Familien auf den Beschluss des Baukindergeldes hoffen, sprechen sich andere Personengruppen dagegen aus. Ein oft genannter Kritikpunkt ist das finanzielle Ausmaß der Förderung. Ersten Kalkulationen zur Folge sollte die Förderung ca. zwei Mrd. Euro kosten. Neuere Berechnungen deuten darauf hin, dass eher von drei bis vier Mrd. Euro auszugehen ist.

In Anbetracht dieser erheblichen Belastung des Bundeshaushalts haben Vertreter von Bauministerium und Finanzministerium verhandelt und einige Einigung erzielt. Die Pläne beider Ministerien sehen eine zusätzliche Deckelung der Förderung durch eine Begrenzung der Wohnfläche vor. Demnach soll ausschließlich der Erwerb von Eigenheimen gefördert werden, deren Wohnfläche maximal 120 Quadratmeter betrifft. Zumindest gilt dies für vierköpfige Familien. Für jedes weitere Kind darf die Wohnfläche 10 Quadratmeter größer ausfallen.

Baukindergeld nimmt langsam Fahrt auf

Bisher war nicht abzusehen, ob das Baukindergeld kommen wird. Sämtliche Informationen über die Förderung sind dem Koalitionsvertrag zu entnehmen. Die Einführung der besagten Deckelung der Förderung durch Berücksichtigung der Wohnfläche soll allerdings noch diese Woche beschlossen werden. Am Donnerstag findet eine sogenannte Bereinigungssitzung für den Bundesetat 2018 statt, auf welcher der Beschluss voraussichtlich erfolgt.

Der genaue Start der Förderung ist weiterhin unklar. Sofern die Regierung an den Daten festhält, die sie im Koalitionsvertrag festgelegt hat, wird die Förderung rückwirkend zum Jahresbeginn 2018 gelten. Interessant ist, dass sich Parteivertreter zu diesem Thema kaum äußern und damit auch nicht auf die zahlreiche Kritik an der Förderung eingehen. Es scheint, als wolle die Regierung ihr Vorhaben sehr schnell und zielstrebig umsetzen.

Rahmendaten der Wohneigentumsförderung im Überblick

Das Baukindergeld soll an Familien gezahlt werden, die ein Eigenheim erwerben. Geplant ist eine jährliche Zulage, die maximal zehn Jahre lang gezahlt wird. Pro Kind wird jährlich ein Betrag von 1.200 Euro an Förderung geleistet. Eine vierköpfige Familie könnten somit in den zehn Jahren 24.000 Euro Baukindergeld erhalten.

Ob und wie lange die Zahlungen fließen, hängt vom Einkommen sowie dem Alter der Kinder ab. Ausschließlich Kinder, die noch nicht volljährig sind, sollen gefördert werden. Außerdem darf das Haushaltseinkommen maximal 75.000 Euro betragen. Die Einkommensgrenze darf jedoch pro Kind um 15.000 Euro aufgestockt werden.

Sofern die bisherigen Pläne exakt umgesetzt werden, ist ergänzend die Wohnflächenbegrenzung zu berücksichtigen. Die Berücksichtigung von Einkommen und Wohnfläche soll sicherstellen, dass ausschließlich Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen Anspruch auf die Förderung haben, Haushalte mit hohen Einkommen hingegen ausgeschlossen sind.

Wir beraten Sie gerne

Mit weiteren Informationen und beispielsweise einer individuellen Prüfung, ob voraussichtlich ein Förderanspruch existiert, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Unsere Berater können für Sie ermitteln, wie viel Geld Ihnen die Bank zur Verfügung stellt, um den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.

Wir optimieren Baufinanzierungen, damit unsere Kunden von niedrigen Zinsen profitieren. Weitere Fördermittel (z.B. KfW Förderprogramme) werden ebenfalls berücksichtigt. Unsere Beratung ist kostenfrei und unverbindlich, Sie gehen also zur keiner Zeit eine Verbindlichkeit ein und können selbst entscheiden, ob und über wen Sie Ihre Immobilie finanzieren.

 

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