Schon im vergangenen Jahr gab die comdirect Bank eine Untersuchung in Auftrag, in deren Rahmen ermittelt wurde, wie es um das Wissen der Deutschen im Hinblick auf das Thema Baufinanzierung bestellt ist. Damals kam die Direktbank zu keinem sonderlich positiven Ergebnis: Die wenigsten Personen befinden sich in der Lage, einzelne Darlehensarten voneinander zu unterscheiden bzw. sind sie sich deren Bedeutung bewusst.

Auch in diesem Jahr ließ die Direktbank wieder eine entsprechende Untersuchung, die „Baufinanzierungs-Fitness 2009“, durchführen. Gegen Ende der vergangenen Woche wurden die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlicht, die im Vergleich zum Vorjahr kaum besser ausgefallen sind. Auch dieses Mal konnte festgestellt werden, dass nur wenige Personen über grundlegendes Wissen, das für die Auswahl und Gestaltung einer vernünftigen Baufinanzierung erforderlich ist, verfügen.

Es ist anzumerken, dass im Rahmen der Untersuchung berücksichtigt wurde, ob die Befragten ein Eigenheim besitzen. Wer nun meint, dass die Wohneigentümer besser abschneiden, liegt nur bedingt richtig: Gerade einmal 18,5 Prozent der Wohneigentümer kennen das Forwarddarlehen. Dabei ist dies eine Darlehensform, die heutzutage bei der Umschuldung von Immobiliendarlehen eine immens wichtige Rolle spielt und deshalb eigentlich bekannt sein sollte.

Alles in allem lässt sich sagen, dass der Großteil der angehenden Bauherren und Immobilienkäufer auf eine umfassende Beratung durch einen Spezialisten angewiesen ist. Nur mit der Unterstützung durch einen erfahrenen Finanzierungsberater können die angehenden Wohneigentümer sicherstellen, tatsächlich eine gute bzw. solide Finanzierung abzuschließen. Das Thema Beratung darf auf gar keinen Fall zu kurz kommen, ansonsten besteht die Gefahr, dass keine optimale Finanzierung abgeschlossen wird – unter Umständen ist es sogar empfehlenswert, mehrere Berater aufzusuchen.


 

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