Derzeit haben Haus- und Wohnungseinbrüche wieder Hochsaison. Kriminelle lassen sich die Chance nämlich nicht entgehen, in die Häuser und Wohnungen von Urlaubern einzubrechen und dort in aller Ruhe nach Wertsachen zu suchen. Dementsprechend sind viele Personen schockiert, wenn sie aus dem Urlaub zurückkehren. Auf das traute Heim können sie sich dann nämlich nicht freuen. Stattdessen gilt es zunächst die Polizei zu informieren und dann eine Schadensmeldung beim Versicherer einzureichen.

Diejenigen, die über den Schutz einer Hausratversicherung verfügen, können sich im Regelfall glücklich schätzen. Wie eine aktuelle Auswertung zeigt, haben die Schadenssummen nämlich angezogen. Die Versicherer melden entsprechende Vorkommnisse dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Dieser hat ermittelt, dass Einbruchdiebstahl im privaten Umfeld zu einem durchschnittlichen Schaden in Höhe von 3.300 Euro führt.

Es ist noch gar nicht so lange her, da lag dieser Wert deutlich niedriger. Im Jahr 2006 belief sich der durchschnittliche Schaden auf lediglich 2.300 Euro – dementsprechend hat das Schadensausmaß innerhalb weniger Jahre rapide angezogen.

Laut dem GDG ist diese Entwicklung vor allem dem Internet zu verdanken: Mittlerweile leben wir in einer äußerst vernetzten Welt, in welcher die meisten Personen ihre eigenen Geräte besitzen, um auf das Internet zugreifen zu können. Früher befand sich in zahlreichen Haushalten lediglich einen Computer, heute besitzt häufig jedes Familienmitglied einen eigenen Computer. Hinzu kommen weitere Geräte wie Smartphones und Tablets, deren Diebstahl schnell für hohe Schadenssummen führt.

Aufgrund der zunehmenden Anzahl an Geräte kann der Preisverfall elektronischer Produkte nicht kompensiert werden. Früher mag ein Computer in der Anschaffung zwar teurer gewesen sein, doch wenn Diebe zum Beispiel alle Laptops, Smartphones und Tablets eines Haushalts stehlen, ist der Schaden schlichtweg größer.

 

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