Immobiliendarlehen ausländischer Banken skeptisch prüfen

Immobiliendarlehen ausländischer Banken skeptisch prüfen

Im vorangegangenen Beitrag ging es um das Thema Immobilienfinanzierung im Ausland. So mancher Käufer, der eine Ferienimmobilie im Ausland erwirbt, hat bei der Finanzierung keine andere Möglichkeit, als sich vor Ort auf die Suche nach einem Finanzierungspartner zu begeben. Die Banken in Deutschland haben nämlich oft keine Lust daran, sich auf derartige Finanzierungen einzulassen.

Im Normalfall ist es gar nicht so schwierig, im Ausland fündig zu werden. Käufer erhalten viel Unterstützung, beispielsweise von ihren Immobilienmaklern. Meist dauert es daher auch nicht lange, bis ein Darlehensvertrag vorliegt, den die Käufer angeblich ohne Bedenken unterschreiben können.

Mehr Risiken als vermutet

Doch leider ist dies nicht immer der Fall. Viele Käufer finanzieren im Ausland zu schlechten Konditionen und gehen dabei teilweise enorme Risiken ein, ohne sich dessen auch nur im Ansatz bewusst zu sein. Eines der wesentlichen Probleme besteht darin, dass sie die Darlehensverträge nicht verstehen und sich daher komplett auf die Aussagen anderer Personen verlassen, wie beispielsweise von Maklern, die Unterstützung bei der Finanzierung leisten. Genau dies ist jedoch riskant, denn obwohl diese Menschen sehr freundlich sein mögen, geht es ihnen in erster Linie darum, ein Geschäft zu machen.

Selbst wenn das Vertragswerk vollkommen in Ordnung ist, drohen Risiken, die nicht zu unterschätzen sind. In vielen Ländern ist es beispielsweise so, dass die Zinssätze der Immobiliendarlehen nicht fixiert sind. Darlehensnehmer finanzieren zu variablen Konditionen, d.h. in Abhängigkeit von der Marktentwicklung können die Zinsen fallen oder eben auch steigen. Doch steigende Zinsen können die Raten erheblich verteuern und somit zu einer finanziellen Bedrohung werden.

Darlehensverträge genau prüfen

Angesichts all dieser Risiken sollten potentielle Darlehensnehmer äußerst vorsichtig sein. Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, mehrere Finanzierungsangebote einzuholen und diese genau unter die Lupe zu nehmen. Solch eine Vorgehensweise mag zwar an einen enormen Aufwand und ggf. auch entsprechende Kosten gekoppelt sein. Dennoch sollte man diese Mühen nicht scheuen, schließlich geht es am Ende um eine Menge Geld.

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