Nicht nur im Sommer und den Urlaubswochen sorgt die Sonne für strahlende Gesichter, inzwischen freuen sich auch Hausbesitzer über die sonnenreichen Monate des Jahres. Schuld an dieser Entwicklung sind die momentan hohen Energiepreise, die immer wieder für neue Hiobsbotschaften sorgen und Unternehmen wie auch Verbrauchern in jeder Hinsicht den letzten Nerv rauben. Einzig Eigenheimbesitzer, die bereits sehr früh auf alternative Energiequellen gesetzt haben, dürften dagegen entspannt auf die hohen Energiepreise blicken. Besonders Heizungsanlagen, welche durch Solarstrom unterstützt werden, sind in den letzten Monaten immer interessanter geworden.

Daneben fassen Hausbesitzer aber auch die Installation einer Photovoltaik-Anlage ins Auge. Mit deren Hilfe wird das Eigenheim zu einem kleinen Kraftwerk und der Besitzer zum Unternehmer, da Energie ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. An diesem Punkt muss aber klar sein, dass jede entgeltliche Abgabe von Strom eine unternehmerische Tätigkeit darstellt und für den Einzelnen nicht ohne Folgen bleibt. Ab einer gewissen Größe der Anlage ist etwa die Anmeldung eines Gewerbes notwendig, was unter anderem auch die Mitgliedschaft im örtlichen IHK-Verband mit sich bringt. Zudem sollten sich Hausbesitzer bewusst sein, dass dadurch ein späterer Schritt in eine echte Selbstständigkeit unter Umständen nicht mehr gefördert wird.

Solange es sich aber lediglich um eine Anlage im Rahmen eines Einfamilienhauses handelt, sind keine ernsthaften Konsequenzen zu befürchten, da es sich hier um eine „Bagatelle“ handelt. Wie aber lässt sich ein solcher Umbau finanzieren? Eine mögliche Variante bieten die Förderprogramme der KfW-Bank. Mit 100% der Baukosten werden Eigenheimbesitzer unterstützt, die sich für den Einbau einer Solarstromanlage entschlossen haben. Somit steht dem eigenen Solarstrom und einem entspannteren Blick in die Zukunft nichts mehr im Weg.


 

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