In der vergangenen Woche wurde hier im Blog aufgezeigt, warum es so wichtig ist, bei der Suche nach einer privaten Krankenversicherung auf die so genannte Beitragsrückerstattung zu achten. Schließlich kann eine solche Option sehr deutlich zur Kostensenkung beitragen: Wer innerhalb eines Jahres keine Kosten verursacht bzw. keine Arztrechnungen etc. bei seinem Versicherer einreicht, erhält eine Rückerstattung von bis zu vier Monatsbeiträgen.

In diesem Zusammenhang stellen sich ganz viele Interessenten die Frage, ob in solch einem Fall die Finanzen über die Gesundheit gestellt werden – soll man etwa im Krankheitsfall nicht zum Arzt gehen, damit man später von einem finanziellen Vorteil profitiert? Deshalb soll das Thema an dieser Stelle noch einmal aufgegriffen werden, um somit zu verdeutlichen, dass die eigene Gesundheit auf gar keinen Fall zu kurz kommen muss.

Wie bereits erwähnt kann Gebrauch von der Beitragsrückerstattung gemacht werden, indem man keine Arztrechnungen beim Versicherer einreicht. Dies bedeutet jedoch nicht, keinen Arzt aufsuchen zu dürfen. Stattdessen kann der Arzt problemlos aufgesucht werden – lediglich die Arztrechnung wird nicht beim Versicherer eingereicht. Die Rechnung begleicht man aus eigener Tasche.

Natürlich entstehen hierdurch erst einmal Zusatzkosten. Dennoch kann sich diese Vorgehensweise finanziell lohnen. Wem zum Beispiel eine Beitragsrückerstattung von 800 Euro im Jahr (dies ist ein realistischer Wert) zusteht, kann letztendlich Arztrechnungen bis in Höhe von gut 700 Euro (den Grenzwert muss jeder selbst bestimmen) eigenständig bezahlen. Es wäre schade, wenn im Jahr 300 Euro an Kosten entstehen und diese gleich eingereicht werden – dann hätte man am Jahresende 500 Euro verschenkt.


 

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