Erbschaftssteuer

Die Mehrheit angehender Bauherren und Immobilienkäufer möchte Eigenkapital in die Finanzierung einbringen. Je höher der Einsatz an Eigenmitteln bei der Baufinanzierung, desto besser ist dies im Hinblick auf Machbarkeit und Konditionen. Die Banken wissen es zu schätzen, wenn Bauherren und Käufer bewusst auf ihre Ersparnisse zurückgreifen und planen diese in die Immobilie investieren.

Verständlicherweise möchten die Banken rechtzeitig (vor Auszahlung des Immobiliendarlehens) wissen, ob das angegebene Eigenkapital tatsächlich zur Verfügung steht – keine Finanzierungsanfrage wird ohne entsprechenden Nachweis genehmigt. Doch wenn es darum geht, einen solchen Nachweis zu erbringen, kommen einige angehende Immobilienbesitzer auf skurrile Ideen, die bei den Banken nicht für Klarheit, sondern für Verwirrung sorgen.

Im heutigen Beitrag möchten wir dieses Thema anschneiden und Beispiele aus der Praxis aufzeigen, die nicht zum Ziel führen.

Geldscheine fotografieren, kopieren, scannen etc.

Es kommt gelegentlich vor, dass Interessenten zur Digitalkamera greifen und Fotos vom vorhandenen Bargeld machen. Einige legen ihre Geldscheine wiederum in den Kopierer oder Scanner. Doch wirklich sinnvoll ist dies nicht. Zum einen ist das Kopieren oder Scannen vor Bargeld nicht ohne weiteres gestattet, zum anderen akzeptieren die Banken derartige Eigenkapitalnachweise nicht.

Versichertes Bankschließfach

Ebenso gab es schon Personen, die den Nachweis über das Bestehen eines versicherten Bankschließfaches eingereicht haben. Solch ein Dokument belegt, dass ein Bankschließfach existiert und zugleich gibt es Auskunft über die Höhe des Versicherungsschutzes. Allerdings gibt es keinen Aufschluss über den Inhalt des Schließfachs.

Wie man es richtig macht

Beide Beispiele haben eine Sache gemeinsam: Ein Sachbearbeiter der Bank kann nicht mit Gewissheit nachvollziehen, ob das Eigenkapital vorhanden ist oder nicht. Weder Fotos noch Schließfachdokumente verkörpern aussagekräftige Belege. Genauso gut könnten die Fotos aus dem Internet stammen und das Schließfach leer sein. Folglich erkennen die Banken derartige Nachweise über Eigenkapital nach nicht.

Der einzig vernünftige Weg besteht darin, vorhandenes Eigenkapital mittels Konto- oder Depotauszug nachzuweisen. Selbst Ausdrucke digitaler Konto- und Depotauszüge werden von den meisten Geldinstitute problemlos anerkannt. Angenommen das Eigenkapital liegt in Form von Bargeld vor, besteht die Lösung folglich darin, es auf ein Konto einzuzahlen und sich die Einzahlung von der Bank bestätigen zu lassen.

Ist das gesamte Eigenkapital einzusetzen?

Es geht das Gerücht um, Banken würden darauf bestehen, dass angehende Bauherren und Käufer stets ihre gesamten Ersparnisse in die Finanzierung einbringen. Entsprechend kommt es vor, dass einige unserer Kunden verunsichert sind.

Doch keine Angst: Niemand ist dazu verpflichtet, sein gesamtes Eigenkapital einzusetzen. Im Gegenteil, die Banken verstehen es vollkommen, wenn Darlehensnehmer einen Teil ihrer Ersparnisse als Notgroschen zurückhalten möchten. Dies ist mehr als sinnvoll, für unvorhersehbare aber notwendige Ausgaben gewappnet zu sein.

Beratung vom Finanzierungsspezialisten

Sie möchten eine Immobilie finanzieren? Nutzen Sie unsere kompetente und zugleich kostenfreie Beratung. Unsere erfahrenen Finanzierungsspezialisten helfen Ihnen beim Abstimmen der Finanzierung. Zugleich können wir aktuelle Konditionen von mehr als 400 Banken, Bausparkassen und Versicherern auswerten. Dies ist der sichere Weg zum maßgeschneiderten und zinsgünstigen Immobiliendarlehen. Sie gehen selbstverständlich keine Risiken oder Verbindlichkeiten ein, sondern können am Ende selbst entscheiden, ob und über wen Sie finanzieren.

 

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