Zunehmend mehr Bürger werden sich der Tatsache bewusst, dass die private Altersvorsorge unverzichtbar wird. Dennoch ist immer wieder eine große Zurückhaltung festzustellen, vor allem eine mögliche Euro-Krise bereitet zahlreichen Personen große Angst. Immer häufiger wird daher gefragt, ob es eine Altersvorsorge gibt, welcher die Euro-Krise nichts anhaben kann.

Es ist jedoch schwierig, diese Frage zu beantworten. Zunächst müsste man erst einmal definieren, was genau unter dem Begriff Euro-Krise zu verstehen ist. Einige Bürger fürchten sich beispielsweise vor einer starken Inflation, andere vor dem Zusammenfall des Euro. Doch ganz egal wie es auch kommt: Wer seine Ersparnisse langfristig schützen möchte, muss vor allem diversifizieren.

Schlussendlich scheint eine gezielte Risikostreuung die sicherste Strategie zu verkörpern. Es kann natürlich passieren, dass die eine oder andere Finanzlösung im Rahmen einer Krise unter die Räder gerät, aber dafür bestehen andere Anlageformen. Weil man jedoch nie im Vorfeld sagen kann, welche Probleme auftreten, gilt es entsprechend bereit zu streuen.

Generell gilt es als empfehlenswert, auf das Eigenheim zu setzen – denn egal wie sich der Euro auch entwickelt, die Immobilie wird unabhängig davon weiter existieren. Auch Gold genießt den Ruf eines sicheren Hafens. Allerdings sollte die Volatilität der Währung bedacht werden, Gold ist für die meisten Personen eher eine Beimischung zur Immobilie.

Auch solide Finanzlösungen der Versicherungsunternehmen sind nicht außer Acht zu lassen. Die Versicherer treffen selbst Sicherheitsvorkehrungen, um die Rücklagen ihrer Kunden zu schützen. Zwar wäre es riskant, ausschließlich auf eine private Rentenversicherung zu setzen, doch zumindest kleine Policen sind attraktiv. Sollte der große Crash nämlich ausbleiben (was letztlich am wahrscheinlichsten ist) fließt im Rentenalter eine schöne Zusatzrente.


 

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