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Gehaltsfortzahlung
Während einer Arbeitsunfähigkeit erhalten Arbeitnehmer in den ersten 6 Wochen von ihrem Arbeitgeber ein Gehalt, dass je nach Tarifvereinbarung 80 - 100% beträgt. Eine weitere Gehaltfortzahlung, die über diese Zeit hinaus geht, kann im Arbeitsvertrag vorgesehen werden. Die Dauer der Gehaltfortzahlung muss beim Arbeitgeber erfragt werden, da beim Abschluss einer Krankentagegeldversicherung eine Karenzzeit entsteht, das bedeutet, der Tarif auf die Dauer der Gehaltsfortzahlung wird abgestellt.
Gemischte Krankenanstalten
In Gemischten Krankenanstalten werden folgende Behandlungen durchgeführt: Medizinisch notwendige stationäre Heilbehandlungen Kuren Sanatoriumsbehandlungen Rekonvaleszentenbehandlung Soll die PKV für die Kostenübernahme der stationären Behandlung an einer gemischten Krankenanstalt herangezogen werden, ist vor der Behandlung auf jeden Fall vom Unternehmer eine schriftliche Zusage einzuholen, denn die Leistungen der Versicherung sind freiwillig und es besteht in dieser Hinsicht kein Anspruch.
Gesamtsozialversicherungsbeitrag
Unter dem Gesamtsozialversicherungsbeitrag versteht man die Beiträge des Arbeitnehmers zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung und zur Bundesanstalt für Arbeit, die über dem Arbeitgeber an die Einzugsstelle gezahlt werden, sowie die Umlagen, die zur Lohnausgleichskasse gezahlt werden.
Gesetzliche Krankenversicherung GKV
Die gesetzliche Krankenkasse entstand 1876 aus dem Hilfskassengesetz der damaligen ersten Hilfskasse, und wurde 1881 erstmals durch Bismarck im Sinne einer Sozialversicherung verwirklicht, die als GKV 1883 (als Krankenversicherung) für Arbeitnehmer ihre eigentliche Geburtsstunde hatte. Die GKV basiert aus dem Solidaritätsprinzip: Die Beitragshöhe wird in Relation mit dem Arbeitsentgelt gestellt. Die medizinische Versorgung geschieht gleichberechtigt. Die Beiträge richten sich nicht nach dem Risiko jedes einzelnen Versicherten. Es gibt einen Risikoausgleich zwischen Krankheits- und Gesundheitszustand Es gibt den Solidarausgleich zwischen alten und jungen Versicherungsnehmern Die Mitgliedschaft ist lebenslang In der GKV besteht ein rechtlicher Anspruch auf Leistung, die nach dem Sachleistungsprinzip abgegolten werden. Dabei erhält jedes Mitglied zur Vorlage eine Versichertenkarte. Die GKV stellt die medizinisch notwendige Behandlung in der BRD sicher, wobei jeder Arbeitnehmer mit einem Gehalt, das unter der JAE liegt automatisch pflichtversichert ist, sich unter gewissen Bedingungen aber auch freiwillig versichern kann.
GRG
Die Einführung in das Sozialgesetzbuch (SGB V) wird gebildet durch das Gesundheitsreformgesetz von 1989 GRG, das vorsieht: alle gewerblichen Mitarbeiter, was das JAE betrifft, mit Angestellten gleichzustellen, alle Selbständigen, Freiberufler und Gewerbetreibenden, ausgenommen Künstler, Publizisten und Landwirte auszugrenzen, die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung für Rentner zu 9/10 einzuschränken, die Versicherungspflicht für Studenten auf 14 Semester, höchstens aber bis zum 30. Lebensjahr zu verkürzen, freiwilligen Mitgliedern die Wahl der Krankenkasse zu überlassen, Leistungskürzungen neuen Beamten die Mitgliedschaft zu verwehren. Der Personenkreis, der an dem Solidarausgleich der privaten Krankenkasse beteiligt ist, soll reduziert werden.
Grundschutztarife in der PKV
Die Grundschutztarife werden auch Elementartarife oder Vollversicherungstarife genannt und werden seit einiger Zeit von verschiedenen Unternehmen angeboten. Mit einigen Leistungseinschränkungen gegenüber dem Standardtarif, denn auch Heilpraktikerbehandlungen sind dabei nicht versichert, ist dieser Vollversicherungstarif dennoch sehr vorteilhaft, wegen seines günstigen Beitrags und weil der Versicherungsnehmer zu einem späteren Zeitpunkt meistens ohne Risikoüberprüfung in einen normalen Tarif wechseln kann. Legt der Versicherungsnehmer mehr Wert auf günstige Tarife anstelle von kompletter Versicherungsleistung, bietet sich der Grundschutztarif an. Der Grundschutztarif ist auch erschwinglich für erst kurzfristig selbständige Versicherungsnehmer mit geringem Einkommen. Auch für freiwillig GKV versicherte Hausfrauen ist der Grundschutztarif günstig.
Gruppenversicherung
Die Gruppenversicherung umfasst den Versicherungsschutz vieler Personen, die in Verbindung mit dem Versicherungsnehmer stehen, wie es bei den Angestellten einer Firma, einer Einrichtung oder eines Verbandes der Fall ist. Dabei ist es in diesem Fall alleine schon wegen der Beitragsvergütungen von Vorteil, eine Gruppenversicherung abzuschließen. Die Zuzahlung des Versicherten bei der Überforderungsklausel beträgt für ihn und seine Mitversicherten