Sicherheit / Risiko

Im Normalfall steht die Immobilie für den größten privaten Vermögenswert. Da wundert es nicht, dass sich die meisten Immobilienbesitzer gut absichern. Am wichtigsten ist die Gebäudeversicherung, da sie insbesondere das Brandrisiko abdeckt. Sollte es zum Schadensfall kommen, ist der Versicherungsnehmer geschützt.

Damit sich beim Erwerb einer Immobilie keine Lücke in der Absicherung auftut, werden Gebäudeversicherungen ebenfalls übertragen. Ein kleines Beispiel soll dies verdeutlichen: Ein Mann kauft ein Einfamilienhaus. Der bisherige Eigentümer hat die Immobilie bei Versicherer A versichert. Im Rahmen des Kaufes geht der Schutz der Versicherung auf den neuen Eigentümer über. Somit bleibt der Versicherungsschutz die gesamte Zeit über bestehen.

Interesse am Versicherungswechsel ist groß

Nun ist es allerdings so, dass viele Käufer ein Interesse daran haben, ihre Police zu wechseln. Die Gründe können vielfältig sein, meist geht es jedoch darum, den Leistungsumfang anzupassen oder einen niedrigeren Beitrag zu entrichten. Als Folge gelten Versicherungswechsel nach erfolgtem Immobilienerwerb als vollkommen normal.

Viele Käufer fragen sich, ob sie so einfach wechseln können, wenn die alte Versicherung vom früheren Eigentümer automatisch auf sie übergeht. Dies ist in der Tat möglich, da ein Sonderkündigungsrecht besteht. Der Erwerb berechtigt dazu, die bestehende Police zu kündigen. Somit ist der neue Eigentümer nicht dazu verpflichtet, an der alten Versicherung festzuhalten.

Wer diesen Schritt gehen möchte, sollte nicht zu viel Zeit verstreichen lassen. Allerdings wäre es falsch, die Kündigung der Versicherung zu früh auszusprechen. Am Ende ist es wichtig, dass bereits ein neuer und zugleich guter Schutz gefunden wurde, damit durchweg eine zuverlässige Absicherung besteht.

 

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