Immobilien gelten derzeit als äußerst gefragt. Die Ungewissheit bezüglich des Euro ist groß, weshalb zunehmend mehr Personen mit dem Gedanken spielen, eine Immobilie zu erwerben. Einige Personen möchten ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen, andere hingegen ein Anlageobjekt erwerben. Aus Sicht einiger Experten macht es Sinn, beides miteinander zu kombinieren, indem man ein großes Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung oder gar ein Zweifamilien erwirbt, um einen Teil selbst zu nutzen und den anderen Teil zu vermieten.

Besonders in Süddeutschland erfreut sich Konzept einer wachsenden Beliebtheit. Verwunderlich ist dies nicht, denn ganz egal ob in München oder Stuttgart – die Immobilienpreise liegen ungemein hoch. Wer ein schönes Einfamilienhaus erwerben möchte, muss häufig mehr als eine halbe Million Euro auf den Tisch legen – größere Objekte sind meist nur unwesentlich teurer. Da wird es schnell interessant, ein wenig mehr Geld zu investieren, um dann umgehend Mieteinnahmen erzielen zu können.

Allerdings werden die Risiken, die dieses Modell mit sich bringt, oft unterschätzt. Der Aufpreis für die zusätzliche Wohnfläche mag zwar in relativen Zahlen gering wirken, doch am Ende geht es dennoch um eine stattliche Zusatzbelastung. Hinzu kommt das Problem mit dem Mietrisiko: Nur weil man vermietet, müssen die Mietzahlungen nicht automatisch fließen. Mietnomaden und Leerstand sind zwei Wörter, deren Bedeutung sich die meisten Vermieter erst dann richtig bewusst werden, wenn es sie selbst erwischt.
Gerade die Mietausfälle sind meist nur schwer zu verkraften. Wenn sie ausbleiben, kann es schwer werden, die Darlehensrate überhaupt noch aufzuwenden. Daher gilt es sich genau zu überlegen, ob eine Teilvermietung wirklich sinnvoll ist.


 

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